





Griesheim
H39 - Neubau eines Einfamilienhauses
Die Besonderheiten an dieses Projektes lagen darin, in enger Abstimmung mit Bauherrschaft, Nachbarn und ausführenden Firmen die Baustelleneinrichtung des Grundstücks zu organisieren, da die Haupteinfahrt des Grundstücks durch eine schmale überdachte Einfahrt recht eingeschrenkt ist. Über den Nachbarn konnte die notwendige Einfahrt geschaffen werden für Anlieferung von Baustoffen und Baukran.
Das Gebäude wurde in Massivbauweise geplant. Hierzu wurde, um möglichst auf WDVS zu verzichten, mit Hochlochziegeln gearbeitet. Das Dach wurde aus Holz und mineralischer Dämmung ausgeführt. Der charakterliche Charme der massiven Bauweise wurde im Innern mittels Sichtestrich aufgegriffen. Als weichen Kontrast wurden Fenster in Holz-Optik Eiche, sowie Treppenstufen aus Eiche gewählt.
Die markante Dachform des Hauses folgte dem Beispiel LeCorbousiers „Form Follows Function“. Der Bebauungsplan sieht eine Grenzbebauung vor, weshalb eine Brandwand zur Grenze hin ausgeführt werden musste. Damit eine Belichtung des Treppenhauses und weitere Räume zur Grenze gegeben ist, wurde ein versetztes Pultdach ausgeführt in dem ein Lichtband, in Ost-Ausrichtung, integriert wurde. So entsteht in die weißen Räume, besonders bei Sonnenaufgang, ein warmer Lichteinfall.